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Treutler | Rechtsanwälte Fachanwälte Regensburg: Lohnbuchhaltung
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Freitag, 23. August 2019 | 02:00 Uhr
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Geänderte Lohnsteueranmeldung


Bis Ende 2006 war die Lohnsteuer in einer Summe in der jeweiligen Lohnsteueranmeldung anzugeben. Daher wurden die normale und die pauschale zusammen gerechnet. Bei der pauschalen Lohnsteuer handelt es sich um die Abgabe, die der Arbeitgeber selbst übernimmt und nicht auf der Steuerkarte der Mitarbeiter bescheinigen darf.

 

Ab 2007 sind beide Lohnsummen separat anzumelden. Für den amtlichen Vordruck der Lohnsteuer-Anmeldung ab 2007 ist hierfür jeweils eine gesonderte Zeile vorgesehen (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 24.08.2006, Aktenzeichen: IV C 5 - S 2533 - 45/06, veröffentlicht in: BStBl. 2006, Band I, Seite 498).

 

Diese neue Maßnahme kostet zwar nicht mehr Geld, macht aber mehr Arbeit. Zudem eröffnet sie der Finanzverwaltung ab 2007 die Gelegenheit, die vom Arbeitgeber insgesamt bescheinigte Lohnsteuer, die in der Veranlagung auf die Einkommensteuer angerechnet wird, mit der von ihm angemeldeten Lohnsteuer abzugleichen. Damit können mögliche Betrugsfälle aufgedeckt und bekämpft werden.

 

Zudem ist der Arbeitgeber über den geänderten § 41b Absatz 1 Nr. 4 Einkommensteuergesetz (EStG) verpflichtet, bei Berücksichtigung der gekürzten Vorsorgepauschale im Lohnsteuerabzugsverfahren (Besondere Tabelle) in allen Fällen den Großbuchstaben B zu übermitteln oder zu bescheinigen.