Samstag, 23. Februar 2019 | 14:54 Uhr   Startseite | Kontakt | Impressum  
Fachanwalt für Familienrecht Regensburg links Fachanwalt Regensburg mitte Regensburg Fachanwalt bildzentral Fachanwalt für Familienrecht Rechtsanwalt Erbrecht Regensburg rechts
    Recht / Familienrecht / Unternehmer und Güterrecht / Gütertrennung  
       
Kanzlei
Anwälte
Recht
Arbeitsrecht
Baurecht
Erbrecht
Existenzgründung
Familienrecht
Reformen im Familienrecht
Rechtsprechung
Scheidung
Scheidung Online
Einkommensteuer
Versorgungsausgleich
Kindesunterhalt
Ehegattenunterhalt
Unterhalt nach § 1615l BGB
Elternunterhalt
Güterrecht
Unternehmer und Güterrecht
Gütertrennung
Zugewinngemeinschaft
Modifikationen
Ausschluss des Ausgleichs
Abänderung des Ausgleichs
Ehegattenzuwendungen
Beschränkungen
Vermögensauseinandersetzung
Ehe und Schulden
Scheidungsvereinbarungen
Sorgerecht
Umgangsrecht
Kindschaftssachen
Adoption
Ehewohnung
Hausrat
Lebensgemeinschaft
Lebenspartnerschaft
Gesellschaftsrecht
Gewerblicher Rechtsschutz
Grundstücksrecht
IT-Recht
Kapitalanlagerecht
Medizinrecht
Mietrecht
Sanierungsberatung
Sozialrecht
Steuerrecht
Strafrecht
Verkehrsrecht
Versicherungsrecht
Vertragsrecht
Steuern
Inkasso
Videobeiträge
Seitenübersicht
Suche
WebAkte
Mobile Version

© Treutler Rechtsanwälte Fachanwälte Regensburg
 

Gütertrennung


Unternehmern wird oft empfohlen, ehevertraglich den Güterstand der Gütertrennung zu vereinbaren. Grund hierfür sind die damit verbundenen Vorteile für den Unternehmer. Im Falle der Gütertrennung bestehen zwischen den Ehepartnern keine spezifisch ehegüterrechtlichen Beziehungen. Der eine Ehegatte ist am Vermögen des anderen nicht beteiligt. Folglich sind auch die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnisse des Unternehmers unbeschränkt. Im Falle der Scheidung wird das Vermögen des Unternehmers nicht durch güterrechtliche Ausgleichsansprüche bedroht. Des Weiteren bringt die Gütertrennung den Vorteil der rechtlichen Einfachheit und Klarheit.

 

Nachteil der Gütertrennung ist aber, dass kein Ausgleichsmechanismus vorhanden ist. Baut sich der Unternehmerehegatte als Alleinverdiener beträchtliches Vermögen auf, während der andere Ehegatte sich um Haus und Kinder kümmert, so wird diese Vermögensmehrung familienrechtlich nicht ausgeglichen. Dieses Fehlen von Auseinandersetzungsregeln führt zur Anwendung von schuld- und sachenrechtlichen Vorschriften. So wird ein Ausgleichsanspruch angenommen, wenn trotz vereinbarter Gütertrennung dessen Aufrechterhaltung dem anderen Ehegatten unzumutbar ist, so zum Beispiel, wenn dieser ohne eigene Vermögensmehrung Leistungen erbracht hat. Dieser Ausgleich unbenannter Zuwendungen führt zu einem verkappten güterrechtlichen Ausgleich.

 

Innerhalb der Gütertrennung stehen sich die Ehegatten wie Unverheiratete gegenüber, was auch den Ehegatten selbst oft unangemessen erscheinen mag, aufgrund der faktisch vorhandenen Verflechtungen. Die Gütertrennung wird als nicht mehr zeitgemäß empfunden. Die vollkommene Verweigerung der Beteiligung am Vermögenszuwachs innerhalb einer Ehe widerspricht meist dem Empfinden der Ehegatten. Schließlich kann dieses Fehlen von Ausgleichsansprüchen im Falle der Scheidung die wirtschaftliche Existenz des nicht unternehmerisch tätigen Ehegatten bedrohen. Auch die erbrechtlichen Folgen der Gütertrennung - ein geringerer Erbteil neben den übrigen Erben als im Güterstand der Zugewinngemeinschaft - können gegen die Vereinbarung der Gütertrennung sprechen.


  Regensburg Rechtsanwalt Familienrecht Erbrecht Regensburg bild1

Haben Sie noch Fragen?   
Seitenanfang