Dienstag, 19. Februar 2019 | 23:10 Uhr   Startseite | Kontakt | Impressum  
Fachanwalt für Familienrecht Regensburg links Erbrecht Fachanwalt Regensburg mitte Regensburg Fachanwalt bildzentral Fachanwalt für Familienrecht Rechtsanwalt Erbrecht Regensburg rechts
    Steuern / Einkommensteuer / Einkunftserzielungsabsicht  
       
Kanzlei
Anwälte
Recht
Steuern
Rechtsprechung
Einkommensteuer
Einkunftserzielungsabsicht
Aufwendungen
Absetzung für Abnutzung
Neue Regeln für GWG
4-III-Rechner
Land- und Forstwirtschaft
Gewerbebetrieb
Selbständige Arbeit
Nichtselbständige Arbeit
Kapitalvermögen
Vermietung und Verpachtung
Sonstige Einkünfte
Scheidungskosten
Trennung von Eheleuten
Steuerklassen und Unterhalt
Lohnsteuerklassen 2013
häusliches Arbeitszimmer
ehelicher Zugewinnausgleich
Erbschaftsteuer
Gewerbesteuer
Körperschaftsteuer
Umsatzsteuer
Grunderwerbsteuer
Buchhaltung
Inkasso
Videobeiträge
Seitenübersicht
Suche
WebAkte
Mobile Version

© Treutler Rechtsanwälte Fachanwälte Regensburg
 

Einkunftserzielungsabsicht


Einkünfte und damit auch anzuerkennende Verluste liegen nur vor, wenn der Steuerpflichtige mit Einkunftserzielungsabsicht handelt. Einkunftserzielungsabsicht wird definiert als Streben nach Vermögensmehrung in Form eines Totalgewinns beziehungsweise Totalüberschusses, bezogen auf die gesamte Zeit der einkunftsrelevanten Tätigkeit. Bei der Absicht selbst handelt es sich um eine innere Tatsache, auf deren Vorliegen oder Nichtvorliegen aufgrund äußerer Merkmale und Indizien geschlossen werden darf. Die tatsächliche Erwirtschaftung von Gewinn bzw. Überschuss oder Verlust muss hierbei nicht ausschlaggebend sein. Bei sogenannten Brotberufen, also Tätigkeiten, die normalerweise mit Einkommen verbunden sind, wird die Einkunftserzielungsabsicht aber vermutet.

 

Gegen das Vorliegen der Einkunftserzielungsabsicht spricht die fortdauernde Erwirtschaftung von Verlusten, wenn auf Dauer keine Gewinne erwartet werden können. In der Praxis wird hierbei von steuerlich unbeachtlicher „Liebhaberei“ gesprochen. Je freizeit- und hobbyorientierter eine bestimmte Tätigkeit ist, desto sicherer und schneller kann bei ständig erwirtschafteten Verlusten auf das Fehlen der Einkunftserzielungsabsicht geschlossen werden. So sind vor allem problematisch Pferdezucht, künstlerische Betätigung oder die Vermietung selbst genutzter Wirtschaftsgüter, beispielsweise einer Segelyacht.

 

Einen Spezialfall stellt die Vermietung dar, da es hierbei typischerweise über Jahre zu Verlusten kommt. Die Einkunftserzielungsabsicht wird daher vermutet, wenn die Vermietungstätigkeit auf Dauer angelegt ist. Dies ist dann der Fall, wenn die Vermietungstätigkeit nach den bei Beginn der Vermietung ersichtlichen Umständen keiner Befristung unterliegt.


  Regensburg Rechtsanwalt Familienrecht Erbrecht Regensburg bild1

Haben Sie noch Fragen?   
Seitenanfang