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Sorgerecht


Unter Sorgerecht versteht man das Recht und die Pflicht, für ein minderjähriges Kind zu sorgen.

 

Bei bestehender Ehe steht das Sorgerecht grundsätzlich beiden Eltern zu.

 

Trennen sich die Eltern, berührt dies grundsätzlich nicht die Sorgerechtszuständigkeit. Nur auf Antrag eines Elternteils kann das Sorgerecht einem Elternteil zugewiesen werden, wenn dies dem Wohl des Kindes entspricht.

 

Auch bei einer Scheidung wird grundsätzlich nicht über das Sorgerecht entschieden, beide Eltern bleiben ohne gerichtliche Entscheidung gemeinsam sorgeberechtigt. Jedoch kann auch dann ein Elternteil beantragen, dass ihm das alleinige Sorgerecht übertragen wird.

 

Der Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts erfordert, dass dies dem Kindeswohl entspricht.

 

Stimmt der andere Elternteil der Übertragung zu, richtet sich das Gericht in der Entscheidung danach.

 

Stimmt der andere Elternteil dem Antrag nicht zu oder widerspricht das mindestens 14-jährige Kind, wird das Kindeswohl durch das Gericht überprüft.

 

Trotz des Antrags einer Partei kann das Familiengericht das Sorgerecht bei beiden Elternteilen belassen.

 

Besteht ein gemeinsames Sorgerecht, leben die Eltern aber nicht zusammen, so hat der Elternteil, bei dem das Kind lebt, die alleinige Sorgezuständigkeit für Entscheidungen des täglichen Lebens.

 

Angelegenheiten, die für die Entwicklung des Kindes von erheblicher Bedeutung sind, müssen weiterhin von beiden Elternteilen gemeinsam entschieden werden, z.B. Berufsausbildung, Schulausbildung.


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