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Gewerbesteueranrechnung


Das Gewerbesteueranrechnungsverfahren wurde im Rahmen der Unternehmenssteuerreform eingeführt. - Um eine gewerbesteuerliche Belastung von Einzelunternehmen bzw. Personengesellschaften zu kompensieren, wird eine pauschale Gewerbesteueranrechnung durchgeführt. Dabei wird die Einkommensteuer die anteilsmäßig auf die gewerblichen Einkünfte entfällt, um das 1,8-fache des Gewerbesteuer- Messbetrages reduziert. Der Gewerbesteuermessbetrag kann aus dem Gewerbesteuerbescheid entnommen werden. Für die gewerbesteuerliche Anrechnung wird vorausgesetzt, dass für das Unternehmen tatsächlich Gewerbesteuer festgesetzt wurde. Damit kommt das Gewerbesteueranrechnungsverfahren erst zur Anwendung, wenn die gewerbesteuerliche Bemessungsgrundlage den Freibetrag von 24.500 € (Freibetrag gilt nur für Personengesellschaften/ Einzelunternehmen) übersteigt.

 

Kapitalgesellschaften können die Gewerbesteuer nicht anrechnen. Vielmehr wird das Verfahren nur für Einkünfte aus gewerblichen Einzelunternehmen und für Einkünfte aus Beteiligungen an Mitunternehmerschaften (z.B. OHG, KG) zugelassen. Die Gewerbesteueranrechnung ist eine zusätzliche Vergünstigung für gewerbliche Unternehmen, da die steuerliche Abzugsfähigkeit der Gewerbesteuer als Betriebsausgabe weiterhin möglich ist.

 

Es wurde schon häufiger die Abschaffung der Gewerbesteuer gefordert. Im Rahmen der Unternehmenssteuerreform 2008 ist dies jedoch nicht beabsichtigt. Vielmehr soll die Gewerbesteuer zu einer kommunalen Unternehmenssteuer und die Körperschaftsteuer zu einer föderalen Unternehmenssteuer umgestaltet werden. Beide sollen eine einheitliche Bemessungsgrundlage erhalten. Über die Einzelheiten wird noch beraten.

 

Ziel ist es, die gesamte Steuerbelastung von Körperschaften unter 30 Prozent zu senken.


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