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| Recht / Erbrecht / Erbvertrag | ||||||||||||||||||||||
© Treutler Rechtsanwälte Fachanwälte Regensburg |
ErbvertragDer Erbvertrag ist neben dem Testament eine Verfügung von Todes wegen des Erblassers.
Es wird zwischen einseitigen und zweiseitigen Erbverträgen unterschieden:
Der Inhalt des Erbvertrages kann eine Erbeinsetzung, ein Vermächtnis oder eine Auflage sein.
Trotz des Abschluss eines Erbvertrages ist der Erblasser zu seinen Lebzeiten nicht gehindert, über sein Vermögen zu verfügen, zum Beispiel Schenkungen vorzunehmen.
Der Erbe hat aber nach dem Tod des Erblassers die Möglichkeit, einen Bereicherungsanspruch gegen den Beschenkten geltend zu machen. Voraussetzung hierfür ist aber, dass der Erblassers die Schenkung in den Erben beeinträchtigender Absicht vorgenommen hat. Diese ist gegeben, wenn der Erblasser an der Schenkung kein lebzeitiges Eigeninteresse hatte.
Anders als das Gemeinschaftliche Testament oder das Berliner Testament kann ein Erbvertrag zwischen allen natürlichen Personen geschlossen werden, es können auch mehr als zwei Personen beteiligt sein.
Voraussetzung für die Wirksamkeit des Erbvertrages ist die unbeschränkte Geschäftsfähigkeit der Vertragsparteien, es sei denn es handelt sich um Eheleute oder Verlobte. Der Erbvertrag bedarf zudem der notariellen Beurkundung.
Der Erblasser kann sich wie folgt von dem Erbvertrag lösen:
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